Christian Fülling

Psychologische Beratung, Therapie und Coaching

EMDR-Therapie und Coaching

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Kennen Sie das auch? Weit zurückliegende negative Ereignisse lösen nachwievor unangenehme  Reaktionen in Ihrem Denken, Fühlen und Handeln aus. Gleichgültig, welche Methoden Sie anwenden - seien es Selbsthypnose, Affirmationen, Meditationen, Positives Denken, spirituelle Praktiken oder gar tiefenpsychologische Therapien -, die Erfahrungen von Damals sind nachwievor in Ihrem Kopf eingebrannt, so, als hätten Sie sie erst gestern gemacht. Dann kann es durchaus sein, dass Sie an einem Trauma leiden.    
Bei einem Trauma handelt es sich ganz einfach um eine belastende oder negative Erfahrung, die von Ihrem Gehirn nicht verarbeitet worden ist. Gewöhnlich verarbeitet das Gehirn alles Erlebte und speichert es entsprechend ab. Schwerwiegende Verletzungen allerdings - und dazu gehören bereits Mobbing und verbale Gewalt - können die Selbstheilungskräfte des Gehirns lahmlegen. Die Erfahrungen werden dann unverarbeitet abgespeichert und belasten die gesamte Wahrnehmung - zumeist unbewusst.
Die Neurowissenschaften, insbesondere die Gehirnforschung, weisen zunehmend nach, dass emotionale Traumata nicht nur in der Kindheit, sondern auch im Erwachsenenalter zu schwerwiegenden Schädigungen des Gehirns führen können. Die Betonung liegt auf „Schädigung des Gehirns.“ Bei emotionalen Traumata handelt es sich in erster Linie um neuroanatomische Verletzungen. Man könnte auch von einer physischen Verletzung des Gehirns reden. Diese Erkenntnis ist ein wertvoller Erklärungsansatz dafür, warum o.g. Methoden keine nachhaltige Wirkung zeigen.             

Genau an dieser Stelle schafft EMDR Abhilfe. EMDR ist eine neuropsychotherapeutische Behandlungsform und steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet. Das Prinzip hinter dieser einzigartigen Therapieform ist die bilaterale Stimulation und die dadurch ausgelöste Synchronisierung der Gehirnhälften, was wiederrum einen heilenden Prozess der verletzten Gehirnareale zur Folge hat. Zahlreiche internationale Studien belegen, dass EMDR die effizienteste Methode in der Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen ist. Selbst schwer Traumatisierte erfahren signifikante Verbesserungen ihres Erlebens - oft schon während einer EMDR Sitzung. Darüber hinaus belegen Drei- und Zwölf-Monats-Katamnesen die Stabilität und Nachhaltigkeit der Veränderungen. EMDR eignet sich für therapeutisches Arbeiten genauso, wie für Beratung, Coaching und Training.
Ich selber habe eine EMDR-Therapie hinter mir und bin nachwievor begeistert. Ehrlich gesagt: Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass sich die Folgen bestimmter traumatischer Erlebnisse, die ich seit meiner frühen Kindheit mit mir herumgeschleppt hatte, so schnell und ein für alle Mal auflösen können.
 

© Christian Fülling

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